Studie
Go Real: Siedlung Frankfurt Atzelberg
Studienarbeit
Lehrstuhl Wohnbauten
Zeitraum
SS 2008
Aufgabe und Ziel des Entwurfes ist es, die Attraktivität der Siedlung so zu steigern, dass neue Bewohner angezogen werden und die jetzigen Nutzer den Wohnstandort weiterhin schätzen können, ein Fortzug somit vermieden werden kann. Des weiteren soll der Atzelberg als Wohnstandort für neue Bewohner aus Frankfurt attraktiver gestaltet werden. Dazu wird der Baubestand der drei- und viergeschossigen Bebauung abgebrochen, die Hochhäuser bleiben dabei als Relikte der alten Siedlung bestehen.
Auf dem neuen Baufeld entstehen neue Wohnbauten in drei- oder viergeschossiger Bauweise. Schwerpunkt bildet eine lockere, freie Bebauungsstruktur, die großzügige Freiräume auf den Parzellen gibt. Durch öffentliche Freiflächen in Form von Grünzügen zum Spazieren, Pocket-Parks zum Verweilen und Spielplätzen wird die Siedlung aufgewertet.
Die Wohnhäuser selbst sind in ihrer inneren Struktur mit Einfamilienhäusern vergleichbar und bieten den Bewohnern ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit und Individualität. Jedes Gebäude stellt ein Unikat dar, wobei die Auskragungen, Loggien und Terrassen unterschiedlich ausgebildet sind. Variationen der Verschränkung der Wohnungsgrundrisse erhöhen den Grad an Individualität bei der Gestaltung und lassen die verschiedenen Typen entstehen. Des weiteren unterscheiden sich die Häuser durch ihre spezifische Lage und Ausrichtung im Bebauungsgebiet. Dadurch gleicht keine Wohnung der anderen und es entsteht der Eindruck vom „Haus im Haus“. Die ausgestülpten Loggien ermöglichen den weiten Blick in die Umgebung und vermitteln ein großzügiges Außenraumgefühl.









